Fleisch

 

Massentierhaltung

 

Ob es nun Rinder, Schweine oder Hühner sind: sie alle leiden vom Tag ihrer Geburt bis zu ihrem Tod.

Sie verbringen ihr Leben in Stallanlagen zu tausenden, ohne Tageslicht, ohne Bewegung und ohne Beschäftigung, über und in ihren Exkrementen sitzend.

Es ist auch in Deutschland gängige Praxis Ferkel ohne Betäubung zu kupieren und zu kastrieren. Das Kupieren macht man, um Kannibalismus zu vermeiden. Denn die Tiere entwickeln aufgrund der beengten Situation und der Langeweile Verhaltensstörungen, zu denen auch das Knabbern am Schwänzchen des Artgenossen gehört. 

Hennen werden die Schnabelspitzen abgeschnitten - natürlich auch ohne Betäubung - damit sie sich nicht gegenseitig totpicken.

Direkt nach der Geburt werden Rindern, Büffeln, Schweinen, Ziegen und Schafen Ohrmarken eingesetzt.

Viele Tiere sterben aufgrund dieser Praktiken, da sich die Wunden entzünden.

Nach einem traurigen vor-sich-hin-vegetieren folgt dann die Schlachtung. Oftmals, aufgrund religiöser Vorschriften, ohne Betäubung. Auch in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ca. 98 % der Tiere, die in Deutschland auf dem Teller landen stammen aus der Massentierhaltung.

 

 

Ökologische Tierhaltung

 

Im Prinzip entspricht sie der Massentierhaltung, nur mit ein paar Zentimetern mehr Platz.

 

 

 

Zum Schluss eine Frage, die sich jeder mal in Ruhe selbst stellen sollte:

Wie würdest du dich fühlen, wenn an dem Tag deiner Geburt, jemand anderes bereits den Tag deiner Exekution geplant haben würde? (Gary Yourofsky)

 

Quellen und weiteres Infomaterial:

Weltvegetariertag Zahlen und Fakten

Die Bio-Lüge

Massentierhaltung in Deutschland

Massentierhaltung: Mechanisierter Wahnsinn

Schächten

 

 

 

 

Alternativen

 

Wer auf etwas fleischähnliches auf dem Teller nicht verzichten will - in meiner Ausbildung als Hotelfachfrau habe ich gelernt, dass ein Hauptgericht aus Fleisch/Fisch, Sättigungsbeilage und Ergänzungsbeilage zu bestehen hat - der kann auf Tofu in allen möglichen Variationen zurückgreifen. Von pur bis mariniert gibt es alles im Angebot, inzwischen auch recht erschwinglich im Discounter. Tofu ist übrigens ein Alleskönner: es gibt Gemüsepatties, Würstchen, Geschnetzeltes, Bolognese und vieles mehr.

Seitan wird auf dem Gebiet des Fleischersatzes auch gerne genommen. Es gibt sogar Firmen, die sich auf die Herstellung derartiger Alternativen spezialisiert haben, zum Beispiel diese hier: http://www.smilefood.de/

 

 

 

 

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