Leder

 

Die europäische Fleischindustrie arbeitet so effizient bzw. gewinnbringend wie möglich. Deshalb entstehen bei der Fleischherstellung keine Abfallprodukte sondern Nebenprodukte. Das Leder der Rinder in der Fleischindustrie macht bis zu 50 Prozent des Gesamtwertes der Rindernebenprodukte aus. Deshalb steht der Verkauf von Leder in direktem Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Erfolg der Schlachthäuser und Milch- und Mastbetriebe.

 

 

Nun zur "Herstellung" von Leder in Indien:

Die Kühe stammen aus dem Land, indem sie heilig sind. Den Bauern, die die Kühe verkaufen, wird vorgelogen, die Kühe würden den Rest ihres Lebens auf einer Farm verbringen. Da das Schlachten der Kühe in Indien verboten ist, muss dies in einem Nachbarland geschehen. Die Reise dorthin beträgt meistens mehrere Tage ohne Wasser oder Nahrung für die Tiere, die es eigentlich gewohnt sind, regelmäßig zu trinken und zu essen. Die erste Etappe des Weges wird meist mit Transportern und Trucks ohne Rampen zurückgelegt. Durch das Ein- und Ausladen entstehen viele Blessuren und Knochenbrüche. Die Geräusche und der Stress sind für die Kühe ebenfalls quälend und machen sie krank. Wenn sie dann zu dehydriert und zu schwach sind um zu stehen, um dem restlichen Weg zu fuß zu bewältigen, ist es gängige Praxis ihnen wiederholt die Knochen im Schwanz zu brechen. Das soll solche Schmerzen verursachen, dass die Kühe wieder aufstehen und weiterlaufen. Wenn das auch nicht mehr funktioniert, wird ihnen Chilli in die Augen gerieben, um sie zum Laufen zu bewegen. Das alles haben die Tiere vor der Schlachtung bereits hinter sich. Etwa die Hälfte überlebt es nicht. Die, die Reise überlebt haben, werden vor den Augen der anderen getötet. Mit einem stumpfen Messer.

 

 

 

 

 

Alternativen

 

Veganes Leder! Oder einfach ganz darauf verzichten. Das kann doch nicht so schwer sein! Shoppingmöglichkeiten wie immer in der Linkliste.

 

 

 

Nach oben