Wolle, Seide, Honig

Wolle

Ich frage mich: Ist das wirklich nötig? Hängt mein Leben davon ab, Wolle zu tragen? Würde ich in der Lage sein, den Tieren das Fleisch abzuschneiden, sie zu töten? Kaum ein mitfühlender Mensch wird diese Fragen wohl mit "Ja" beantworten. Warum also diese "Produkte" kaufen? Auch wenn man es nicht ausspricht, ist genau dies ein "Ja". Ein finanzielles Unterstützen dieser Praktiken.

 

Seide

Seide ist das Material, das Seidenraupen weben, um Ihren Kokon zu machen, um danach Chinesische Falter zu werden. Mit dem Unterschied, dass gezüchtete Seidenraupen niemals schlüpfen werden. Sie werden vorher in ihrem Kokon in kochendem Wasser getötet, damit der Kokon durch das Schlüpfen nicht beschädigt wird und so an finanziellem Wert für die Züchter verliert. Die, die kontrolliert schlüpfen "dürfen" werden als Brutstock für die nächste Generation verwendet.

Um 250 g Seidenfaden zu erhalten, werden um die 3000 Kokons benötigt. Anders gesagt: 3000 Leben für 250 g Faden.

 

Honig

An dieser Stelle möchte ich allen, die das Thema interessiert, den Film "More Than Honey" von Markus Imhoof ans Herz legen. Es ist relativ schwierig zum Thema "Bienen und Massenproduktion" Infomaterial im Internet zu finden, deshalb ist dieser Film ein Muss für alle, die mehr wissen möchten.

Honigbienen werden grundsätzlich in Magazinen gehalten. Das sind künstliche Bienenstöcke, die gestapelt werden können und so transportfähiger sind. Zudem kommt der Imker leichter an den Honig. Bienen sind sehr sensible Tiere und leicht anfällig für Krankheiten. Der Austausch des Honigs mit Zuckerwasser macht die nachfolgenden Generationen schwach. Die Ursachen des Bienensterbens in den USA bedrohen nun auch die Bienen Europas. Hierzu zählen unter anderem der Einsatz von Pestiziden, Monokulturen, die Varroa-Milbe, das Kaschmir-Virus und vieles mehr.

 

 

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